Folgende Maßnahmen sind bis auf weiteres zu berücksichtigen:

  • Strikte Einhaltung aller Hygienevorschriften.
  • Einhaltung der Abstandsregelung von 1,5m. Tragen von Mund-Nasen-Masken, wenn der Abstand nicht gewahrt werden kann.
  • Arbeit im Homeoffice soweit dies sinnvoll, möglich und vertretbar ist.
  • Arbeit im Schichtdienst im wöchentlichen Wechsel.
  • Bildung fester Einsatzteams auf den Baustellen ohne Kontakt zu anderen Teams.
  • Vermeiden von persönlichen Besprechungen, Dienstreisen oder Treffen. Stattdessen: Nutzung von Microsoft Teams.
  • Anwesenheit externer Besucher ist auf das Notwendigste beschränkt.
  • Einhalten von zeitversetzten Pausen.
  • Einhaltung der Abstands- und Personenbeschränkungen in Pausen- und Aufenthaltsräumen auch nach Feierabend.
  • Einhaltung der Abstands- und Personenbeschränkungen in Sammelunterkünften durch weitere Unterbringungsmöglichkeiten.
  • Max. zwei Personen im Fahrzeug bei An- oder Rückfahrten
  • Wöchentlicher Austausch und Neubewertung aller Maßnahmen


 Maßnahmen zur Liquiditäts- und Ertragssicherung:

  • Aktiver Abbau von Überstunden und Resturlaub.
  • Inanspruchnahme von Kurzarbeit in Rücksprache mit dem Vorgesetzten.
  • Grundsätzlicher Einstellungsstopp. Ausnahmen nur in Absprache mit der Geschäftsführung.
  • Begrenzung von Investitionen sowie externer Bestellungen auf das Nötigste.


Besondere Regelungen für Urlaubsrückkehrer

viele von Euch befinden sich aktuell im Urlaub. Anlässlich der steigenden Corona-Zahlen informieren wir euch über die zu beachtenden Verhaltensregeln bei Rückkehr aus dem Urlaubsland.

1.   Fragerecht des Arbeitgebers

Der Arbeitgeber ist berechtigt, einen aus einem privaten Auslandsaufenthalt zurückkehrenden Arbeitnehmer zu fragen, ob dieser sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat. Der Anspruch ist dabei auf eine Negativauskunft beschränkt. Der Arbeitnehmer ist nicht verpflichtet, Auskunft über den genauen Aufenthaltsort zu geben.

 

2.   Rückkehr aus einem Risikogebiet

  • Nach den Bestimmungen des Bundesministeriums für Gesundheit müssen Urlaubsrückkehrer, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, aufgrund landesrechtlicher Bestimmungen bei Einreise nach Deutschland grundsätzlich 14 Tage in Quarantäne. Eine Ausnahme hiervon ist nur durch ein anerkanntes negatives Testergebnis möglich.
  • Auch wenn ein Ausnahmetatbestand vorliegt und der Arbeitnehmer ein negatives Testergebnis der vergangenen 48 Stunden vorlegen kann, ist nicht sichergestellt, dass die Ansteckungsgefahr beseitigt ist. Deshalb verlangen wir in diesem Fall einen 2. Test, 5 bis 7 Tage nach Rückkehr aus einem Risikogebiet. Bis dahin sollte wenn möglich im Home-Office gearbeitet werden. Die Kosten eine 2. Tests werden von der Firma nach Vorlage einer Quittung übernommen.
  • Bei Reisen in ein Risikogebiet trägt der Arbeitnehmer das Vergütungsrisiko.  

 

3.   Rückkehr aus einem Gebiet, für das eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht.

Besteht für ein Land eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, ist es aber kein Risikogebiet im Sinne der Kriterien des RKI muss der Arbeitnehmer in der Regel nicht aufgrund landesrechtlicher Bestimmungen in Quarantäne.

 

Wir appellieren an das Verantwortungsbewusstsein aller Mitarbeiter und empfehlen in diesem Fall einen freiwilligen Test durchzuführen. Werden die Kosten von keinem Träger übernommen wird nach Vorlage einer Quittung in diesem Fall die Kosten für den Test von der Firma erstattet.

 

Alle Maßnahmen unterliegen der Sicherstellung des Geschäftsbetriebs.